Projektsteckbrief Solarpark Ecklak

Vereinte Kraft
für Ecklak

PIONEXT vereint drei erfolgreiche Energieunternehmen aus dem Südwesten Deutschlands und ist verantworlich für das  Photovoltaik-Projekt in Ecklak.

 

Das Wichtigste zum Solarpark im Überblick:

  • Bis zu ca. 80 - 90 MWp installierte Leistung (Fläche von ca. 80 ha)
  • Integration ins Landschaftsbild
  • Versorgung von ca. 23.000 Haushalten mit grünem Strom
  • 50.600 t CO2-Einsparung pro Jahr

Ihr Ansprechpartner

Philip Müller
Philip Müller
Projektleiter
Wind/Solar
PIONEXT Service GmbH & Co. KG
Otto-Lilienthal-Straße 2
55232 Alzey

Telefon: 06731/405-712
E-Mail schreiben

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             Vorteile für die Bürger von Ecklak

Beteiligungsmöglichkeiten: gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Bürgern vor Ort wird abgestimmt, welche Form der Beteiligung gewünscht ist.

Möglich sind:

  • Nachrangdarlehen
  • Finanzielle Beteiligungen der Solarpark-Projektgemeinschaft
  • Grüner Bürgerstrom: Attraktiver Grünstromtarif für die Region mit zertifiziertem Herkunftsnachweis

Nach Abstimmung und sofern gewünscht sind weitere Maßnahmen vor Ort möglich, wie z.B. die Errichtung eines Wanderweges/Erneuerbare-Energien-Lehrpfades entlang des PV-Parks, Einrichtung von Sitzmöglichkeiten mit Infotafeln, Insektenhotels, ...

              Vorteile für die Gemeinde Ecklak
  • Jährlich 6-stelliger Betrag für die Gemeindekasse durch §6 EEG 2021, wenn Parkfläche ca. 80 ha: Gemäß § 6 EEG 2021 dürfen bis zu 0,2 ct pro eingespeister kWh aus dem örtlichen Solarpark der Standortgemeinde angeboten werden. Der Gemeinde Ecklak könnte somit ab Inbetriebnahme des Solarparks ein sechsstelliger Betrag zur Verfügung stehen, der garantiert jährlich in die Gemeindekasse fließt.
  • Gewerbesteuereinnahmen: von 2 Mio € über eine Laufzeit von 30 Jahren bei einer Parkfläche ca. 80 ha: Durch den Sitz der Projektgesellschaft des Solarparks in Ecklak fließen 100% der Gewerbesteuereinnahmen in die Gemeindekasse. Bei einer Parkfläche von ca. 80 ha wären das über eine Laufzeit von 30 Jahren etwa 2 Mio. €.
  • Ortsübliche Pachteinnahmen für die Nutzung der gemeindeeigenen Kabel und Wege: Zum Netzanschluss des Solarparks müssen Kabel verlegt und zum Bau Bestandswege genutzt bzw. ausgebaut werden. Die Verlegung der Kabel verläuft zumeist innerhalb von Gemeindewegen. Die Nutzung bzw. der Ausbau von Gemeindewegen für die Zuwegung im Zuge des Baus und Betriebs des Solarparks wird in der Regel ebenfalls vergütet. Darum wird auch hier entsprechend eine jährliche Pachtzahlung an die Gemeinde fällig. 
  • Regionale Wertschöpfung durch die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen: Dies kann z.B. im Bereich der Beweidung, Wartung (Elektrotechnik), Grünpflege oder in anderen den Solarpark betreffenden Gewerken stattfinden.

Visualisierung
des geplanten Parks

  • Das Titelbild zeigt eine Visualisierung des geplanten Solarparks in Ecklak.
  • Das Bild wurde im Mai 2021 am Aussiedlerhof kurz vor der Ortseinfahrt von Ecklak mit Blickrichtung Ost-Südost aufgenommen (siehe Karte rechts).
  • Der Solarpark ist lediglich als ein schmaler dunkler Streifen am Horizont zu erkennen. Die Landschaftssilhouette wird davon nicht beeinflusst. 

Details
zum Solarpark

Modul- und Wechselrichtertyp von namhaften Herstellern werden im Ausschreibungsverfahren festgelegt.

Richtwert Nennleistung:

  • Max. 80 ha Parkfläche
  • Geplante Anlagennennleistung ca. 80 - 90 MWp
Modultische

Landschaftsangepasste Aufstellung der Modultische/-reihen:

  • Süd-Ost-Ausrichtung der Module
  • Gleichmäßige Verteilung
  • Berücksichtigung von Gräben und Grüppen
  • Eingründungsmaßnahmen und Höhenbeschränkung

Modultische:

  • Höhe Frontseite: ca. 80 cm, Höhe Rückseite: ca. 280 cm
  • Neigung: ca. 30 Grad
  • Abstand zwischen 2 Modulreihen: mind. 3 m

Planungsgrundsätze

  • Abstand von 200 m um Wohnbebauung (auch um landwirtschaftliche Höfe mit Wohnfunktion)
  • 10 m-Abstand zu Nortorf-Neuhafener-Kanal sowie zu Wettern
  • Verhinderung von „Tunnelbildung“ zwischen den Solarpark-Teilflächen
  • Einhaltung der Vorgaben aus dem Landschaftsplan (2006)
  • Ausschluss gesetzlich geschützter Biotope gem. § 30 BNatSchG mit Mindestabstand von 50 m
  • Ausschluss festgelegter Biotopverbundflächen
  • Ausschluss eingetragener Kulturdenkmale gem. § 1 (2) DSchG
  • Ausschluss von Vertragsnaturschutzflächen
  • Ausschluss von Niedermoor- und Hochmoorböden

Unser Beitrag
zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz

  • Doppelte Nutzung der Fläche: Klimaschutzbeitrag durch Bau der PV-Anlage und Flächenaufwertung durch Anlage extensiven Grünlands
  • Ökologische Aufwertung durch Schaffung von Grünlandflächen unter der PV-Anlage durch Umgestaltung von intensiv bewirtschafteten Flächen in extensives Grünland
  • Steigerung des Artenreichtums und der Artenvielfalt der Vegetation durch mikroklimatische Zonen unter aufgeständerten Modultischen insb. vor dem Hintergrund des Klimawandels und den daraus resultierenden Hitzesommern
  • Extensive Pflege durch Schafbeweidung oder Mahd
  • Kein Düngemitteleinsatz
  • Erhalt und Aufbau von Populationen, z. B. von Brutvögeln, durch Entwicklung von Grünlandhabitaten innerhalb des Solarparks
  • Schaffung von Lebensräumen für verschiedene Tier- und Pflanzenarten, insbesondere Insekten und Niederwild z.B. durch Einsaat von Wildpflanzenmischungen oder Regiosaatgut innerhalb des Solarparks
  • Auswahl und Anlage von Ausgleichsmaßnahmen in enger Abstimmung mit der Gemeinde Ecklak, den betroffenen Behörden und Fachgutachtern, z. B. folgende:
    • Pflanzung von heimischen Gehölzstreifen
    • Anlage von Blühstreifen u. a. für Insekten
    • Anlage von Brutmöglichkeiten für geschützte Vogelarten
    • Umwandlung von Acker in extensives Grünland (Mahdgutübertragung oder Regiosaatgut)
Was ist bisher passiert?
  • 02.2020: Öffentliche Vorstellung des Projekts im Gemeinderat durch PIONEXT
  • 12.2020: Projektsteckbrief des Solarparks Ecklak an alle Ecklaker Bürger versendet
  • 11.06.2021: Öffentliche Infoveranstaltung zum Solarpark Ecklak in Wilster durch PIONEXT, inkl. Präsentation und Verteilen von Flyern zur Planung
  • 22.06.2021: Bürgerbefragung zum Solarpark durch die Gemeinde Ecklak
  • 11.08.2021: Gemeinderatssitzung in Ecklak mit Teilnahme der PIONEXT; Grundsatzbeschluss "pro PV", Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan und Aufstellungsbeschluss Flächennutzungsplan durch Gemeinderat gefasst
  • 08.2021: Start faunistischer Kartierung sowie Start der Erarbeitung der Unterlagen zur Bauleitplanung durch unabhängiges Gutachterbüro
  • 08.2021: Antrag auf Netzanschluss bei SH Netz durch PIONEXT gestellt
  • 11.2021: Bürgerbegehren gegen Solarparks in Ecklak
  • 12.2021: Rücknahme der Beschlüsse zum Solarpark vom 11.08.2021 durch den Gemeinderat
Was ist in der Zukunft geplant?
  • Fortsetzen der faunistischen Untersuchungen im Projektgebiet und Wiederaufnahme der Bauleitplanung (Bebauungsplan und Flächennutzungsplan)
  • Durchführung des Raumordnungsverfahrens durch PIONEXT
  • Frühzeitige Beteiligung der Behörden und der Bürger zum Vorentwurf der Bauleitplanung (Bebauungsplan und Flächennutzungsplan) des Solarparks inkl. Auslegung der Unterlagen 
  • Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen durch Gemeinde Ecklak und Erarbeitung des Entwurfs durch unabhängiges Gutachterbüro
  • Beteiligung der Behörden und der Bürger zum Entwurf der Bauleitplanung (Bebauungsplan und Flächennutzungsplan) des Solarparks inkl. Auslegung der Unterlagen 
  • Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen und Satzungsbeschluss Bebauungsplan Solarpark durch Gemeinde
  • Beantragung Baugenehmigung durch PIONEXT 
  • Beteiligung sämtlicher betroffenen Behörden und Träger öffentlicher Belange im Baugenehmigungsverfahren
  • Erhalt Baugenehmigung durch Behörde
  • Baubeginn des Solarparks
  • Inbetriebnahme des Solarparks